bergwaldprojekt


Bergwaldprojekt e.V. gehört zu dem Themenfonds B.

Bergwaldprojekt

Schon Mitte der 70er-Jahre wurde das Waldsterben ein großes Umweltthema. Als eine Antwort auf den sauren Regen rief Greenpeace 1987 in der Schweiz das Bergwaldprojekt ins Leben.

Im malerischen Malans fand der erste Einsatz zum Erhalt der für den Lawinenschutzso wichtigen Bergwälder statt. Seither organisiert der Verein jedes Jahr freiwillige ökologische Waldarbeitswochen. Insgesamt haben die ehrenamtlichen Helfer allein in Deutschland bislang mehr als eine Million Bäume gepflanzt!

Eine Woche lang tauschen ehrenamtliche Helfer ihr Federbett gegen einen Schlafsack oder eine einfache Decke und leben und arbeiten im Wald – meist ohne Handyempfang, ohne Warmwasser und ohne Strom. Was entbehrungsreich klingt, empfinden die Freiwilligen oft als große Bereicherung. Sie sind mitten in der Natur und tun gleichzeitig etwas sehr Sinnvolles: In Schutzwäldern und -gebieten (Nationalparks) oder naturnahen Wälder und Biotopen pflanzen die Waldarbeiter auf Zeit unter der Anleitung von Fachleuten Bäume, renaturieren Feuchtgebiete oder bauen Wildschutzanlagen.

Mehr als 20.000 Ehrenamtliche aller Altersklassen haben bislang zum Erhalt der Waldökosysteme und damit auch aktiv zum Klimaschutz beigetragen. Gleichzeitig erleben sie den Wald als Lebensraum und lernen, warum er wertvoll ist und wie sie ihn schützen können.

bergwald weisstanne

 

 

 

 

 

 

 

Die Weißtanne stabilisiert und schützt Mischwälder. Das Bergwaldprojekt sorgt für ihren Erhalt.

Waldarbeitseinsätze in ganz Deutschland

Von den Alpen bis zur Nordseeinsel Amrum – inzwischen können sich Freiwillige von Februar bis Dezember zu Waldarbeitseinsätzen in ganz Deutschlandmelden. Die Umweltstiftung arbeitet eng mit dem Bergwaldprojekt zusammen: Der Verein betreut sowohl den Stifterhain als auch die Allee der Stifter.

www.bergwaldprojekt.de